Müllentsorgung im Wald – das sind die Folgen für die Umwelt

Waldbrand

Es könnte so schön sein: Mit der Familie durch den Wald spazieren, Joggen in der Natur oder es sich einfach mal in einer Hängematte zwischen zwei Bäumen gemütlich machen. Wäre da nicht der Müll. Es kommt leider immer häufiger zu vermeidbaren Müllaufkommen in Wäldern. Müll sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch katastrophale Folgen für die Umwelt nach sich ziehen.

Umweltverschmutzungen im Wald

Um herauszufinden, welche Folgen Müllentsorgung in Wäldern haben kann, ist es sinnvoll, zuerst die Arten von Müll zu unterscheiden. Was aber alle Sorten gemeinsam haben, ist, dass sie durch ihr Volumen und Gewicht Pflanzen zerdrücken und ihnen Platz sowie das Licht zum Wachsen nehmen. Auch wenn viele denken, dass es harmlos sei, private Gartenabfälle im Wald abzuladen, ist dem nicht so. Denn auch Bio-Müll hat negative Folgen für die Umwelt im Wald. So werden durch die Zersetzung von organischem Material der Boden im Wald und damit die Pflanzen einer Überdüngung ausgesetzt. Des Weiteren kann das zersetzte Material in Flüsse oder Seen gelangen und sich dort anreichern, was dazu führen kann, dass sie kippen.

Im schlimmsten Fall gelangt das zersetzte Material ins Grundwasser und gefährdet damit auch den Menschen. In einigen Fällen können mit den Gartenabfällen auch Samen fremder Pflanzen in den Wald gelangen, die dort die heimischen verdrängen und das Gleichgewicht der Natur gefährden. Selbstverständlich ist auch Plastikmüll problematisch. Eine PET-Flasche braucht so über 400 Jahre, bis diese vollständig zersetzt ist. Außerdem kann es passieren, dass im Laufe der Zersetzung Mikroplastik ins Wasser gerät oder von Tieren gefressen wird. So gelangt Plastik den Naturkreislauf, in welchem der Mensch am Ende auch unter dem Plastik zu leiden hat.

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Mögliche katastrophale Folgen

Besonderer Müll wie Gefahrengüter, Chemie und Giftstoffe können katastrophale Folgen für einen Wald haben. Batterien, Öl und Ähnliches können von Tieren gefressen werden und diese verenden lassen. Giftige Stoffe sind auch schon in kleinsten Konzentrationen sehr gefährlich für die Qualität des Grundwassers. Müllverbrennung in Wäldern setzt nicht nur gesundheitsgefährdende Stoffe für alle Lebewesen frei, sondern erhöht auch die Gefahr von Waldbränden. Eine ähnliche Gefahr geht von Zigarettenkippen aus, die noch glühend in den Wald geschnipst werden. Dort können sie sich zu verheerenden Waldbränden entwickeln.

Selbst wenn Zigarettenstummel vollständig aus sind, können sie von Tieren gefressen werden. Das im Filter enthaltene Nikotin lässt diese dann ebenfalls verenden. Eine unterschätze Gefahr stellen Glasscherben dar. Sie können das Sonnenlicht bündeln und es ebenfalls zu einem Waldbrand kommen lassen.

Bußgelder und Müllvermeidung

Der deutsche Staat ist mit seinen Bußgeldern in Bezug auf Umweltverschmutzungen im Wald sehr streng. So kann je nach Art und Schwere des Müllaufkommens eine Geldstrafe winken und bei besonders schlimmer Verschmutzung sogar eine Freiheitsstrafe warten. Dabei ist es sehr einfach den Wald, die Natur und seine Brieftasche zu schonen. Meistens genügt da der gesunde Menschenverstand. Hilfreich ist es allemal, sich vor einer Tour in den Wald eine Abfalltüte mit einzupacken.

Fällt unterwegs Müll an, kann man ihn gleich dort einpacken und mit nach Hause nehmen, wo der Müll fachgerecht entsorgt werden kann. Snacks und Trinken können zu Hause gleich in wiederverwertbaren Behältern gefüllt werden. Im Allgemeinen hat man in Deutschland die Möglichkeit jegliche Art von Müll in Wertstoffhöfen oder Deponien sogar kostenlos zu entsorgen. Nutzt man dieses Angebot, tut man der Natur schon was Gutes.

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