Hintergrundinfos zum Zeitstrahl
'Was wäre die Welt ohne Wald?'
Meilensteine des Waldkulturerbes
Was wäre die Welt ohne den Wald? Dieser Frage geht das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz anhand ausgewählter Meilensteine nach. Denn in unserer modernen Welt haben viele Menschen den Bezug zum Wald verloren.
Liebevoll ausgewählte Beispiele und originelle Anekdoten zeigen im Zeitstrahl, wie sehr der Wald und seine Produkte unsere Geschichte, Kultur und Technologieentwicklung bis heute prägen. Denn nicht nur die Wälder selbst und ihre Schutzwirkungen für Natur, Wasser und Klima sind unersetzbar. Auch unsere Alltagskultur ist durchdrungen von vielfältigsten, allgegenwärtigen Waldprodukten, die aber häufig nicht mehr als solche erkannt bzw. wahrgenommen werden.
Was hat der Wald mit der Gletschermumie "Ötzi", den Wikingern und der deutschen Wiedervereinigung zu tun? Wer hat das Prinzip der Nachhaltigkeit "erfunden"? Welche Rolle spielt der Wald für die beispiellose Verbreitung von Informationen, Wissen und Bildung im 19. und 20. Jahrhundert? Der Wald ist eng mit unserer Geschichte verbunden.
Ohne ihn müssten wir auf Kaffee und Schokolade verzichten. Ohne ihn kein Musenkuss für Goethe und keine Geigen von Stradivari - der Wald als Sehnsuchtsort der Künste und Erholungsort für Millionen. Selbst auf dem "stillen Örtchen" würde uns "ohne ihn" etwas ganz Entscheidendes fehlen.
Die Vereinten Nationen hatten 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Das Motto des deutschen Beitrags dieser weltweiten Initiative lautete "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe!". Unter der Federführung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beteiligten sich bundesweit rund 1.000 Akteure daran.




